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Nationalrat stellt Weichen für positive Zukunft der Regional-TVs

11.09.2014
So wurde entschieden, dass die privaten Stationen zukünftig mehr Geld aus den Radio- und Fernsehabgaben erhalten sollen. Der Anteil soll neu 4-6 Prozent betragen und nicht 3-5 Prozent, wie es der Bundesrat vorgeschlagen hat. Ebenfalls zu begrüssen ist aus Sicht von Telesuisse der Entscheid, die bisher nicht an die Sender ausbezahlten Gebührengelder für die Ausbildung junger Journalisten und die Technologieförderung einzusetzen. Und schliesslich hat auch der Nationalrat festgehalten, dass die Konzessionen der regionalen Sender nicht zwingend periodisch neu ausgeschrieben werden müssen, sondern auch verlängert werden können, wenn die Sender bisher ihren Leistungsauftrag erfüllt haben. Telesuisse ist überzeugt, dass mit den heute gefällten respektive bestätigten Entscheidungen eine wichtige Grundlage für die künftige Arbeit der regionalen Fernsehstationen geschaffen wurde. Der Verband der Regionalfernsehsender hofft nun, dass - nach der Bereinigung der letzten Differenzen - das revidierte Radio- und Fernsehgesetz auch in der Schlussabstimmung abgesegnet wird und die neuen Regelungen rasch umgesetzt werden können. Gerade in Zeiten des technologischen und medialen Umbruchs sind die Regionalsender auf die entsprechenden Massnahmen und die damit verbundene Rechtssicherheit angewiesen, um ihre Programme weiter verbessern, ihren regionalen Service Public weiter ausbauen und in der Zukunft bestehen zu können.