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Telesuisse begrüsst Erhöhung der Gebührenanteile

06.06.2012
Der Verband der Schweizer Regionalfernsehen Telesuisse begrüsst die Anpassung der Gebührenanteile, welche das eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK diese Tage vorgenommen hat. Der Bundesrat hatte bereits im Juni letzten Jahres entschieden, den Gebührenanteil für die privaten Veranstalter von 50 auf 54 Millionen Franken pro Jahr zu erhöhen. Das UVEK hat nun die Verwendung dieser zusätzlichen Gelder bestimmt: Der Grossteil der Erhöhung kommt den regionalen Fernsehstationen zugute, was der wirtschaftlich angespannten Lage der Regionalfernsehen Rechnung trägt.

Telesuisse begrüsst diesen Schritt, trägt er doch wesentlich dazu bei, dass die Schweizer Regionalfernsehen ihren regionalen Service Public weiterhin in guter Qualität erbringen können. Nicht ganz nachvollziehbar sind für Telesuisse allerdings die grossen Unterschiede bei der Zuteilung der Gelder auf die einzelnen Veranstalter, die Erhöhung der Gebührenanteile bewegt sich je nach Veranstalter zwischen 3 und 30%.

Die Gebührenanpassungen sind für Telesuisse ein Schritt in die richtige Richtung. Damit sich die Regionalfernsehlandschaft im sich rasch wandelnden Medien- und Konkurrenzumfeld weiterentwickeln kann, sind aber wesentliche weitere Schritte notwendig. Grosse Bedeutung kommt deshalb der laufenden Revision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) zu. Hier müssen die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Regionalfernsehen deutlich verbessert werden.

Kontakt :
André Moesch, Präsident Telesuisse, Geschäftsleitung Elektronische Medien Tagblattmedien, 079 203 40 03
Sabrina CARRON, Geschäftsführerin Telesuisse, 079 232 94 09